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[Tech-C]

Type: PERSON

Name: Bjoern Benken

Organisation: Dr. Bjoern Benken Internetprojekte

Address: An der Wabe 5

PostalCode: 38104

City: Braunschweig

CountryCode: DE

Phone: +49 531 3789500

Fax: +49 531 3789501

Email: pro

Changed: 2016-01-19T10:51:32+01:00



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Type: PERSON

Name: Bjoern Benken

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Title:Anbieterkennung.de - Informationen zu Anbieterkennzeichnung, Online-Impressum, Impressumspflicht, Telemediengesetz
Description:Anbieterkennung.de - Informationen zur richtigen Anbieterkennzeichnung nach § 5 Telemediengesetz und § 55 Rundfunkstaatsvertrag
Keywords:anbieterkennung,anbieterkennzeichnung,impressumspflicht,impressum,tdg,mdstv,tmg,telemediengesetz,rundfunkstaatsvertrag,fernabsatzgesetz
Body:
Anbieterkennung.de - Informationen zu Anbieterkennzeichnung, Online-Impressum, Impressumspflicht, Telemediengesetz
lt;| gt; : : : : : : : : : : Anbieterkennung.de : : : : : : : : : lt;| gt;
Willkommen!
Als Website-Betreiber mu szlig; man bestimmte gesetzliche Regelungen der Anbieterkennzeichnung beachten. Diese Seite informiert Sie uuml;ber die entsprechenden Paragraphen des Telemediengesetzes und andere Regelungen.
Wichtiger Hinweis: Die folgenden Informationen sind mit der gr ouml; szlig;tm ouml;glichen Sorgfalt zusammengestellt worden. Eine Gew auml;hr f uuml;r eine hundertprozentige Richtigkeit der Angaben kann dennoch nicht uuml;bernommen werden. Eine Haftung ist ausgeschlossen. Weitere Angaben im Impressum.
Wann ist eine Anbieterkennzeichnung erforderlich?
Eine Anbieterkennung nach sect; 5 Telemediengesetz (TMG) mu szlig; derjenige auf seiner Website f uuml;hren, der gesch auml;ftsm auml; szlig;ig einen Telemediendienst betreibt. Telemediendienste sind elektronische Informations- und Kommunikationsdienste, also zum Beispiel Online-Shops und Produktpr auml;sentationen, Selbstdarstellungen von Unternehmen, Diskussionsforen und Mailinglisten, Datendienste (z.B. Wetter-, Verkehrs- oder B ouml;rsendaten), Telespiele, Navigationshilfen, Suchmaschinen sowie andere interaktive Angebote im Internet. Bislang waren Telemediendienste in Teledienste und Mediendienste unterteilt worden, und die Impressumspflichten waren in zwei unterschiedlichen Gesetzen zu finden - zum einen im sect; 6 TDG (Teledienstegesetz), zum anderen im sect; 10 MDStV (Mediendienstestaatsvertrag). Beide Regelungen sind mit der Einf uuml;hrung des Telemediengesetzes am 1. M auml;rz 2007 au szlig;er Kraft getreten.
Telemediendienste, die gesch auml;ftsm auml; szlig;ig betrieben werden und in der Regel gegen Entgelt angeboten werden, sind impressumspflichtig. Anders jedoch als beim alten TDG, wo die blo szlig;e Absicht, die nachhaltige Erzielung von Einnahmen unter Zuhilfenahme von Telediensten zu f ouml;rdern, als Indiz f uuml;r ein gesch auml;ftsm auml; szlig;iges Auftreten gesehen wurde, scheint das neue Telemediengesetzes die Impressumspflicht gro szlig;z uuml;giger regeln zu wollen. Denn nach dem Wortlaut des Gesetzes sind offensichtlich nur solche Telemediendienste zur F uuml;hrung eines Web-Impressums verpflichtet, deren Nutzung kostenpflichtig ist - nicht aber auch solche Webseiten/Dienste, die lediglich kostenpflichtige Angebote bewerben.
Dies w uuml;rde bedeuten, da szlig; der Gro szlig;teil der bislang impressumspflichtigen Webseiten nun kein Impressum mehr aufweisen m uuml; szlig;te. Allerdings kann man vermuten, da szlig; diese Interpretation keineswegs der Intention des Gesetzgebers entspricht und da szlig; man deshalb als Website-Betreiber mit einer baldigen Auml;nderung der Regelung und/oder einer anderslautenden Auslegung durch die Gerichte rechnen kann. Folglich sollte man als Betreiber einer Firmen-Website auch dann, wenn keine entgeltpflichtigen Dienste online angeboten werden, weiterhin an den Vorschriften des alten TDG festhalten. Eine solche Strategie wird auch im Kommentar von Dr. Martin Bahr nachdr uuml;cklich empfohlen. Im Vorfeld der Einf uuml;hrung des TMG war sogar mit einer Versch auml;rfung der Impressumspflicht gerechnet worden. In Ouml;sterreich beispielsweise gilt seit dem 1.7.2005 ein Mediengesetz, welches eine Offenlegung bestimmter Angaben f uuml;r offenkundig jede Website fordert (vgl. zu diesen Entwicklungen den Kommentar von D. Dingeldey sowie die Erl auml;uterungen von F. Schmidbauer).
Wann ist keine Anbieterkennzeichnung erforderlich?
Wenn Sie eine rein private Website betreiben, ben ouml;tigen Sie keine Anbieterkennung. Die Frage, ob bereits die Teilnahme an einem Partnerprogramm (mittels Einbindung von Werbebannern o. auml;.) automatisch eine Impressumspflicht nach dem TMG begr uuml;ndet, mu szlig; zur Zeit ganz offensichtlich verneint werden (vgl. dazu den vorangegangenen Abschnitt). Zu beachten ist allerdings, da szlig; eine Website - also ein Telemediendienst - aufgrund sect; 55 des Rundfunkstaatsvertrags (siehe uuml;bern auml;chsten Abschnitt) verpflichtet sein k ouml;nnte, ein Impressum zu ver ouml;ffentlichen.
Uuml;brigens besteht die Impressumspflicht unabh auml;ngig davon, wo die Website gehostet wird und welche Domainendung sie aufweist. Eine Website, die sich beispielsweise auf einem Server in den U.S.A. befindet und deren Domain keine .de-Endung, sondern eine beliebige andere Domainendung besitzt, unterliegt dennoch den Regelungen des TMG bzw. RStV, wenn sie von einer Person oder Firma mit Sitz in Deutschland betrieben wird oder sich an deutsche Internetnutzer richtet (vgl. auch untenstehenden Abschnitt zur Impressumspflicht im Ausland).
Welche Angaben mu szlig; die Anbieterkennung nach sect; 5 TMG enthalten?
Fangen wir bei den Pflichtangaben an, die laut Telemediengesetz f uuml;r den Fall, da szlig; eine Impressumspflicht vorliegt (s.o.), in der Anbieterkennzeichnung stets enthalten sein m uuml;ssen. Dies sind der Name (der Nachname und mindestens ein ausgeschriebener Vorname), die Anschrift (Stra szlig;e, Hausnummer, Postleitzahl, Ort - kein Postfach!) und - zwecks Erm ouml;glichung einer schnellen Kontaktaufnahme - eine E-Mail-Adresse und im Zweifelsfall auch eine Telefonnummer.
Ob die Angabe einer Telefonnummer (was uuml;brigens auch eine Servicenummer wie z.B. 0180-* sein kann) nach dem Gesetz erforderlich ist, galt lange Zeit als umstritten. Das OLG K ouml;ln hat z.B. mit Urteil vom 13.02.04 (s.a. hier) ausgef uuml;hrt, da szlig; sich die Pflicht zur Nennung einer Telefonnummer zwingend aus dem TDG herleiten w uuml;rde. Der Europ auml;ische Gerichtshof hingegen entschied mit Urteil vom 16.10.08, da szlig; eine Telefonnummer nicht zwingend im Impressum genannt werden mu szlig;, wenn dem Nutzer alternative M ouml;glichkeiten f uuml;r eine schnelle Kontaktaufnahme und eine unmittelbare und effiziente Kommunikation zur Verf uuml;gung stehen. Diese Forderung k ouml;nnte nach Ansicht des Gerichts z.B. auch durch eine elektronische Anfragemaske (Kontaktformular) erf uuml;llt sein, sofern die Anfragen innerhalb sehr kurzer Zeit (z.B. innerhalb von 60 Minuten) per E-Mail beantwortet werden.
Sofern der Dienstebetreiber eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-ID) oder eine Wirtschafts-Identifikationsnummer nach sect; 139c AO zugeteilt bekommen hat, mu szlig; diese Nummer ebenfalls in der Anbieterkennung erscheinen. Die USt-ID-Nr. - bestehend aus den Buchstaben DE sowie 9 weiteren Ziffern - wird vom Bundeszentralamt f uuml;r Steuern mit Sitz in Bonn und Saarlouis vergeben; sie ist nur f uuml;r jene Unternehmen erforderlich, die Warenverkehr innerhalb der EU betreiben, und darf nicht mit der normalen (Umsatz-)Steuernummer verwechselt werden! Die normale Steuernummer braucht (und sollte, aus Datenschutzgr uuml;nden) nicht im Impressum stehen.
Wenn es sich bei dem Dienstebetreiber nicht um eine nat uuml;rliche Person (Privatperson, Freiberufler, Einzelkaufmann), sondern um eine juristische Person (GmbH, OHG, AG, eingetragener Verein etc.) handelt, sind zus auml;tzlich die Vertretungsberechtigten aufzuf uuml;hren. F uuml;r Personengesellschaften (z.B. GbR, KG) gelten unter bestimmten Bedingungen (vgl. sect; 2 TMG, letzter Absatz) dieselben Regelungen bez uuml;glich der Impressumspflicht wie f uuml;r juristische Personen. Wird eine Firmenbezeichnung im handelsrechtlichen Sinne gef uuml;hrt, mu szlig; die Firma vollst auml;ndig angegeben werden (zu den Anforderungen an die Namensnennung vergl. sect; sect; 18 ff. HGB bzw. Erl auml;uterung zu sect; 19 HGB bzw. sect; 35a GmbHG). Besteht eine Eintragung in ein Register (Handelsregister, Vereinsregister etc.), ist anzugeben, in welchem Register und unter welcher Registernummer die Eintragung erfolgt ist.
Neu im Gesetz enthalten ist ab 1.3.07 die Regelung, da szlig; dann, wenn irgendwo auf der Homepage Angaben zum Kapital einer Gesellschaft gemacht werden, im Impressum das Stamm- oder Grundkapital genannt werden m uuml;ssen, und wenn nicht alle in Geld zu leistenden Einlagen eingezahlt sind, auch der Gesamtbetrag der ausstehenden Einlagen. Au szlig;erdem mu szlig; eine AG, KGaA oder GmbH, die sich in Abwicklung bzw. Liquidation befindet, in ihrem Impressum hierauf hinweisen.
Wenn der Anbieter aus einer Berufsgruppe stammt, die einer Berufskammer angeh ouml;rt (z.B. Auml;rzte, Anw auml;lte, Steuerberater), so hat er im Rahmen seiner Anbieterkennung diese Kammer aufzuf uuml;hren, au szlig;erdem die Zulassungsbeh ouml;rde, die gesetzliche Berufsbezeichnung, den Staat, der diese Berufsbezeichnung verleiht, sowie welchen berufsrechtlichen Regeln die Anbieter verpflichtet sind und wie diese zug auml;nglich sind.
Webseiten, die Adult Content (Erotik) oder andere Inhalte anbieten, die als jugendgef auml;hrdet eingestuft werden, m uuml;ssen einen Jugendschutzbeauftragten benennen. Dieser sollte unbedingt im Impressum mit aufgef uuml;hrt sein, selbst wenn dies vom Telemediengesetz nicht ausdr uuml;cklich verlangt wird.
Zusammenfassung: Alle Pflichtangaben nach dem Telemediengesetz im Uuml;berblick als HTML-Datei
Was besagt die Impressumspflicht nach sect; 55 RStV?
Im Rundfunkstaatsvertrag (RStV) gibt es seit dem 1. M auml;rz 2007 einen eigenen Abschnitt, der die Impressumspflicht f uuml;r Telemediendienste regelt. Nach sect; 55 RStV mu szlig; die Anbieterkennung auf Webseiten, die nicht ausschlie szlig;lich pers ouml;nlichen oder famili auml;ren Zwecken dienen, grunds auml;tzlich den Namen und Anschrift des Betreibers sowie bei juristischen Personen zus auml;tzlich den Namen und die Anschrift des Vertretungsberechtigten enthalten. Dar uuml;ber hinaus m uuml;ssen Anbieter von journalistisch-redaktionell gestalteten Angeboten, die in periodischer Folge Texte verbreiten, einen Verantwortlichen f uuml;r die redaktionellen Inhalte benennen (mit Name und Anschrift). Diese Regelung orientiert sich an der presserechtlichen Impressumspflicht. Werden mehrere Verantwortliche benannt, so ist kenntlich zu machen, f uuml;r welchen Teil des Dienstes der jeweils Benannte verantwortlich ist. Der Verantwortliche - der nur eine nat uuml;rliche Person sein kann, voll gesch auml;ftsf auml;hig sein mu szlig; und seinen st auml;ndigen Aufenthalt im Inland haben mu szlig; - ist auch dann explizit anzugeben, wenn er mit dem Sitebetreiber identisch ist.
Zusammenfassung: Alle Pflichtangaben nach dem Rundfunkstaatsvertrag im Uuml;berblick als HTML-Datei.
Welche Kennzeichnungspflichten beinhaltet sect; 312c BGB?
F uuml;r Online-Shops und andere Vertriebs- und Dienstleistungssysteme, bei denen die Vertragsabwicklung per Fernkommunikationsmittel (z.B. Telefon, Fax, E-Mail, Internet, Brief oder Versandkatalog) stattfindet, gelten die weitergehenden Kennzeichnungspflichten des Fernabsatzrechts ( sect; 312b ff. BGB), die sich teilweise mit den Regelungen des TMG uuml;berschneiden. Dar uuml;ber hinaus sind jedoch weitere Informationspflichten zu beachten; vergl. hierzu die Seite quot;Exkurs quot;.
Partner-Linktipp:Effektiv lernen per Online-Nachhilfe! Zum Beispiel: Sprachen auffrischenf uuml;r Schule, Beruf oder Urlaub, geeignet f uuml;r Sch uuml;ler und Erwachsene!font
Wo findet man Muster-Anbieterkennungen?
Die folgenden Beispiele f uuml;r Anbieterkennungen, die den gesetzlichen Vorschriften gen uuml;gen, wurden gr ouml; szlig;tenteils willk uuml;rlich mit Hilfe von Suchmaschinen aus den Weiten des Internets zusammengesucht:
Impressum eines kleinen Telemediendienstes (Benken, Braunschweig)
Impressum eines Steuerberaters (Welper, Bocholt)
Impressum eines Rechtsanwalts (Strewe amp; Partner, Dresden)
Impressum einer Auml;rztin (Freudenthal, F uuml;rstenfeldbruck)
Impressum einer GmbH (11com7 design amp; media GmbH, Bonn)
Impressum eines Vereins (FJA im DAV e.V., Berlin)
Sehr ausf uuml;hrliches Impressum eines privaten Web-Angebots (Rehbein)
Sehr ausf uuml;hrliches Impressum eines Steuerberaters (Wilke, L uuml;neburg)
Sehr ausf uuml;hrliches Impressum eines Rechtsanwalts (Sakowski, Stuttgart)
Sehr ausf uuml;hrliches Impressum einer Zahnarztpraxis (Dortmund)
Sehr ausf uuml;hrliches Impressum einer GmbH (Dr. Zellmer GmbH St.Augustin)
V ouml;llig ausreichend ist uuml;brigens auch diese Version eines Impressums:
Impressum eines Infodienstes (in Kopfbereich jeder Seite!)
Tip!
Wer m ouml;chte, kann sich sein Web-Impressum auch bequem mit Hilfe eines Impressumsgenerators erstellen (lassen). Mittels eines Frage-Antwort-Tools geben Sie dort Ihre pers ouml;nlichen Daten ein und erhalten dann automatisch das daraus erzeugte Impressum. Diese n uuml;tzlichen Helfer finden Sie zum Beispiel uuml;ber eine Suchanfrage bei Google.
Gut dran sind auch die Nutzer des HTML-Editor SuperHTML. Dieser Editor besitzt - sehr anwenderfrerundlich - ab Juni 2005 ein PlugIn, mit dessen Unterst uuml;tzung man sich ein vollst auml;ndiges Impressum f uuml;r die eigene Homepage erstellen lassen kann. Die Firma mirabyte als Hersteller des Editors greift hierbei auf die Info-Texte von anbieterkennung.de zur uuml;ck. Allen Anwendern des Programms wird empfohlen, sich das kostenlose PlugIn herunterzuladen.
Wer ganz sicher gehen will, da szlig; sein Impressum auch den gesetzlichen Vorschriften gen uuml;gt, sollte einen Anwalt aufsuchen oder die bequeme Chat-Beratung durch einen Anwalt in Anspruch nehmen.
Business-Tipp:
Lohnt sich eine Frankiermaschine f uuml;r Ihr Unternehmen?Das Infoportal frankiermaschinen.biz hilft bei der Antwort.
Wo mu szlig; die Anbieterkennung plaziert werden?
Das Telemediengesetz verlangt, da szlig; die Anbieterkennung quot;leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und st auml;ndig verf uuml;gbar quot; sein mu szlig;. Diese Vorgabe wurde zeitweilig so interpretiert, da szlig; der Nutzer bei Bedarf von jeder einzelnen Seite aus die Anbieterkennung erreichen k ouml;nnen sollte - und zwar mit einem einzigen Klick (vgl. Kommentar D. Dingeldey zu einem Urteil des LG D uuml;sseldorf). Noch weitgehender und in Teilen realit auml;tsfremd war das Urteil des OLG M uuml;nchen vom 12.02.2004, welches z.B. ein l auml;ngeres Scrollen bis zum Ende einer Seite f uuml;r den Nutzer als nicht zumutbar bezeichnet und somit nahelegt, da szlig; der Link quot;Impressum quot; stets im sichtbaren Teil einer Website plaziert werden m uuml; szlig;te. Mittlerweile hat der BGH in seinem Grundsatzurteil vom 20.07.2006 (vgl. auch Kommentar Dr. Bahr) klargestellt, da szlig; auch eine Anbieterkennung, welche uuml;ber zwei Klicks erreichbar ist, den gesetzlichen Anforderungen gen uuml;gen kann.
Wie der Link, hinter dem sich die Anbieterkennung verbirgt, zu bezeichnen ist, wird vom Gesetz nicht beantwortet. Eingeb uuml;rgert hat sich eine Plazierung der Anbieterkennung in den Rubriken 'Impressum' oder 'Kontakt'. Diese beiden M ouml;glichkeiten werden im genannten BGH-Urteil als gleicherweise zul auml;ssig genannt. Abzuraten ist davon, die Anbieterkennung in anderen Rubriken (z.B. 'AGB', ' Uuml;ber uns' oder auf der Startseiteb unterzubringen. In einem Urteil des LG Hamburg vom 26.8.2002 wird z.B. klargestellt, da szlig; ein Impressum hinter einem mit quot;Backstage quot; bezeichneten Link, welcher bei kleinerer Bildschirmaufl ouml;sung nur durch waagerechtes Scrollen lesbar ist, die Anforderungen des sect; 6 TDG nicht erf uuml;llt.
Wer uuml;brigens verhindern m ouml;chte, da szlig; sein Name bzw. seine Adre szlig;daten sp auml;ter in den Suchmaschinen auftauchen, sollte die Impressums-Seite mittels einer robots.txt (siehe auch: Hilfe-Tool) vor dem Zugriff von Suchmaschinen sch uuml;tzen. Der gelegentlich ge auml;u szlig;erte Tip, die geforderten Pflichtangaben in einer Grafik unterzubringen, hat den Nachteil, da szlig; f uuml;r Blinde oder f uuml;r Nutzer, die mit reinen Textbrowsern wie z.B. Lynx im Netz unterwegs sind, das Impressum sozusagen nicht vorhanden ist. Das gleiche gilt, wenn das Impressum nur bei eingeschaltetem Javascript erreichbar ist. Diese M auml;ngel k ouml;nnen ggf. vor Gericht gegen den Website-Inhaber verwendet werden.
Gilt die Impressumspflicht auch im Ausland?
Mit den Regelungen der Anbieterkennzeichnung sollen nicht nur deutsche Verbraucher, sondern auch die im Ausland ans auml;ssigen Verbraucher gesch uuml;tzt werden. Folglich gilt die Impressumspflicht auch f uuml;r Seiten, mit denen ausschlie szlig;lich ausl auml;ndische Nutzer angesprochen werden. Erscheint die Website in einer fremden Sprache, sollten auch die Impressumsangaben in dieser Fremdsprache formuliert sein. F uuml;r zweisprachige Seiten empfiehlt sich ein zweisprachiges Impressum.
Im Ausland ans auml;ssige Anbieter, die auf dem deutschen Markt t auml;tig sind, m uuml;ssen ebenfalls die Anforderungen des TMG erf uuml;llen. Das LG Frankfurt a.M. hat ausgef uuml;hrt, da szlig; auch bei im Ausland registrierten Teledienste-Anbietern das Interesse des Verbrauchers besteht, leicht erkennbare und unmittelbar erreichbare Informationen dar uuml;ber zu erlangen, welchem Recht die ausl auml;ndische Gesellschaft unterliegt und wie die Vertretungsverh auml;ltnisse gestaltet sind. Folglich sind unter anderem das ausl auml;ndische Register und die Registernummer offenzulegen.
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Was ist noch zu beachten?
F uuml;r die Firmenkorrespondenz per E-Mail gibt es gesonderte Regelungen. Diese stehen im Handelsgesetzbuch (HGB), im GmbH-Gesetz (GmbHG) und im Aktiengesetz (AktG) und betreffen folglich auch nur jene Unternehmen, f uuml;r die diese Gesetze relevant sind. Wie die Gestaltung von Gesch auml;ftsbriefen und E-Mail-Signaturen in diesen F auml;llen aussehen mu szlig;, hat die Handelskammer Hamburg sehr sch ouml;n in einer Uuml;bersicht dargestellt. F uuml;r alle anderen Unternehmen (z.B. Freiberufler) gelten keine Pflichtangaben bei E-Mails. Allerdings ist ggf. sect; 6 TMG (2) zu beachten.
F uuml;r Dienstleistungserbringer gilt seit 2010 die DL-InfoV. Neben den Angaben, die auch im Webimpressum enthalten sein m uuml;ssen, gibt es weitergehende Informationspflichten - u.a. zu den verwendeten AGB und zu einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung. Gem auml; szlig; 搂 3 der Verordnung m uuml;ssen Dienstleister auf Anfrage von Leistungsempf auml;ngern noch weitere Details herausr uuml;cken (vergl. diesen Kommentar).
Als Anbieter eines Telemediendienstes sollte man sich selbstverst auml;ndlich auch uuml;ber die uuml;brigen Regelungen des TMG informieren. So wird in sect; 13 verf uuml;gt, da szlig; quot;der Diensteanbieter .. den Nutzer zu Beginn des Nutzungsvorgangs uuml;ber Art, Umfang und Zwecke der Erhebung und Verwendung personenbezogener Daten ... zu unterrichten quot; hat. Wo immer also Daten von den Besuchern der Website erhoben werden, sollten Hinweise darauf, was mit diesen Daten weiter geschieht, nicht fehlen. (Beispiel: quot;Wir weisen darauf hin, da szlig; die uuml;bermittelten Daten von uns ausschlie szlig;lich zu Zwecken der Vertragsabwicklung gespeichert werden. Eine Weitergabe der Daten an Dritte ist ausgeschlossen. quot;).
Externe Links (d.h. Links auf fremde Internetseiten) sollten deutlich als solche erkennbar sein. Dagegen ist der oft gesehene Disclaimer, mit dem sich Homepagebetreiber von den Inhalten externer Links distanzieren, v ouml;llig uuml;berfl uuml;ssig (vergl. diesen Podcast). Unter bestimmten Umst auml;nden kann er sogar sch auml;dlich sein; vgl. hierzu die Meinungen von Schneegans oder Rehbein. Wenn es schon ein Disclaimer sein soll, dann w auml;re dieser zu empfehlen.
Was passiert bei fehlerhaften Anbieterkennzeichnungen?
Wer keine oder eine fehlerhafte Anbieterkennzeichnung auf seiner Website verwendet, kann nach sect; 16 TMG mit einem Bu szlig;geld von bis zu 50.000 Euro belegt werden. Zudem geht er das Risiko ein, von der Konkurrenz oder der Wettbewerbszentrale in Bad Homburg (die auf Anzeige hin Wettbewerbsverst ouml; szlig;e verfolgt) oder von sonstigen, teils dubiosen Verbraucherschutzverb auml;nden eine Abmahnung mit strafbewehrter Unterlassungserkl auml;rung zu erhalten. Wer eine solche Abmahnung nach sect; sect; 1, 3 UWG erhalten hat, sollte m ouml;glichst schnell reagieren. Bei Abgabe der Unterlassungserkl auml;rung mu szlig; sichergestellt sein, da szlig; es tats auml;chlich zu keiner Wiederholung des beanstandeten Verhaltens kommen kann. Gegebenenfalls ist der Text der Unterlassungserkl auml;rung zu modifizieren (vergl. hierzu die Abmahn-FAQ von Leif Kuse). In vielen F auml;llen mu szlig; der Abgemahnte zudem die Anwaltskosten des Abmahners tragen; es sei denn er kann nachweisen, da szlig; die Einschaltung eines Anwalts unn ouml;tig war oder da szlig; die Abmahnung mi szlig;br auml;uchlich erfolgte. Letzteres wird z.B. im Falle von Serienabmahnungen angenommen, welche allein zum Zweck des Geldverdienens initiiert werden. Oft besteht gar kein Wettbewerbsverh auml;ltnis zwischen Abmahner und Abgemahnten. Hat man den Verdacht, eine solche Serienabmahnung erhalten zu haben, sollte man sich an die Abmahnwelle wenden.
Ob Abmahnungen, die sich auf fehlerhafte Anbieterkennungen beziehen, unter wettbewerbsrechtlichen Aspekten unbegr uuml;ndet sein k ouml;nnten, wurde und wird in der Rechtsprechung und Rechtsliteratur durchaus kontrovers diskutiert. Bereits 2001 hatte ein Urteil des OLG D uuml;sseldorf (welches sich auf die alte Fassung des TDG bezog) festgestellt, da szlig; Verst ouml; szlig;e gegen dessen Kennzeichnungspflichten keine wettbewerbsrechtliche Relevanz bes auml; szlig;en und folglich auch nicht Grundlage von Abmahnungen nach dem UWG sein k ouml;nnten. Sp auml;tere Entscheidungen wie die des LG D uuml;sseldorf vom 29.01.03 oder des LG Frankfurt a.M. vom 28.03.03 hingegen f uuml;hrten aus, da szlig; sect; 6 TDG dem Verbraucherschutz dient und deshalb ein Versto szlig; hiergegen sehr wohl als Wettbewerbsversto szlig; zu bewerten sei. Dies wurde vom BGH am 20.07.06 best auml;tigt (Urteil, Kurz-Kommentar). In die andere Richtung geht nun wiederum die Entscheidung des OLG Hamburg vom 13.11.2006, die nahelegt, da szlig; ein Versto szlig; gegen eine verbrauchersch uuml;tzende Norm erst dann auch eine wettbewerbsrechtliche Relevanz besitzt, wenn er gezielt eingesetzt werden kann, um den Abschlu szlig; eines Vertrags zu erreichen.
Empfehlung:Haben Sie schon die ideale Agentur f uuml;r Suchmaschinenoptimierung gefunden?Nein? Dann sollten Sie unbedingt www.seopt.de ausprobieren. Sehr seri ouml;s!!
Noch Fragen?
Hier sind weitere Seiten, auf denen Sie sich zum Thema Anbieterkennzeichnung informieren k ouml;nnen:
Impressumspflicht f uuml;r Twitter-Accounts? Kommentar von RA Henning Krieg
FAQ-Seite der Kanzlei Dr. Bahr zum neuen Telemediengesetz, 2007
Infos des Wirtschaftsministeriums zur Neuregelung des Medienrechts, 2007
Relevante Paragraphen: sect; 5 TMG, sect; 55 RStV, sect; 312c BGB, altes TDG/MDStV
Telerecht.net: Viele n uuml;tzliche Links zum Internet-Recht
Uuml;bersicht: Rechtsfragen im E-Business (impulse.de, G+J WirtschaftsPresse)
eBook: quot;Die rechtssichere Website - Praxisleitfaden quot; von S ouml;ren Siebert
Buchempfehlung: quot;Internetprojekte rechtlich absichern quot;
Webcheck - Rechtskonformer Internetauftritt (Artikel aus der iX 8/2003)
Kennzeichnungspflichten bei Websites (Artikel aus der iX 8/2002, Heise)
Prof. M. Herberger: Rechtsfragen rund um die Web-Site - Die Anbieterkennzeichnung (von 2002)
Jan Weber: Der Adressatenkreis der Verpflichtung zur Anbieterkennung im Internet nach der Neufassung des TDG (von 2002)
Bitte haben Sie Verst auml;ndnis daf uuml;r, da szlig; an dieser Stelle keine Rechtsberatung im Einzelfall durchgef uuml;hrt werden kann. Hierf uuml;r wenden Sie sich bitte an einen Rechtsanwalt Ihres Vertrauens. Es gibt mittlerweile sogar Anw auml;lte, die bedienungsfreundliche Online-Beratungen in Echtzeit durchf uuml;hren, wie beispielsweise Rechtsanwalt J uuml;rgen Carsten bei Beratungsdienste.de.
Impressum
Bj ouml;rn Benken WebprojekteAn der Wabe 538104 BraunschweigTel.: 0531/3789500http://www.benken.com
E-Mail-Kontakt:inf #111; #64;anbieterkennung.de
Umsatzsteuer-ID-Nummer:DE206555219
Verantwortlich i.S.d. sect; 55 RStV:Dr. rer.pol. Bj ouml;rn Benken (s.o.)
Fachliche Beratung (bei Erstellung der Erst-Version):RA Stefan A. Strewe, Strewe amp; Partner Rechtsanw auml;lte GbR
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